In jeder Sportart die national oder international ausgeführt wird gibt es festgeschriebene Regeln die eingehalten müssen. Dies trifft auch für das Judo zu. Einige von diesen Regeln werden Zuschauern fremdartig erscheinen oder sogar keinen Sinn ergeben und doch sind Sie notwendig. Sie dienen dazu den Sportlern gleiche Chancen beim Kampf einzuräumen, Sie vor Verletzungen zu schützen, die Traditionen des Sportes zum Ausdruck zu bringen oder einfach nur dazu dem unerfahrenen Zuschauer den Sport leichter verständlich zu machen. Um dem Leser einen Überblick über diese Regeln zu verschaffen, sind hier einige regeln aufgelistet.


Regeln im Judo

Ein Judokampf findet über eine Zeit von 4 Minuten statt. Erreicht einer der Kämpfer vor Ende dieser Zeit ein Ippon (voller Punkt) wird der Kampf vorzeitig abgebrochen. Ein Punkt wird erzielt, wenn der Gegner

  • mit Kraft und Geschwindigkeit und in guter Technik auf den Rücken geworfen wird,  
  • für 25 Sekunden in einer Festhalte gehalten wird,  
  • aufgibt ( abklopft, Maitta ruft, Schmerzensschreie ausstösst ) oder nicht mehr weiterkämpfen kann  
  • durch Hansokumake ( Bestrafung ) disqualifiziert wird und
    durch zwei Bewertungen mit Waza-ari ( halbe Punkte ).

Ansonsten gewinnt der Kämpfer mit den höheren Wertungen oder (bei keiner Wertung) durch Kampfrichterentscheid.



Bewertungen

Ippon (ganzer Punkt) :
Wurf mit Kraft und Schwung, in guter Technik auf den Rücken, oder 25 Sekunden halten im Bodenkampf, oder Abklopfen durch Wirkung von Würgen oder Hebeln, oder durch zweimal Waza-ari ( Waza-ari-awasete-ippon )

Waza-ari (halber Punkt) :
nicht ganz so gute Technik,

Yuko (großer technischer Vorteil) :
Wurf auf die Seite oder ohne Kraft, oder 15 Sekunden halten im Bodenkampf

Koka (kleiner technischer Vorteil) :
Wurf mit schlechter Technik oder auf den Bauch, oder 10 Sekunden halten im Bodenkampf

Waza-ari-awasete-Ippon
(zwei halbe Punkte also ein ganzer) : Sieg durch zweimaligen Waza-Ari

Sogo-gachi :
Sieg durch Waza-ari und eine davon unabhängige Bestrafung des Gegners mit Keikoku

Fusen-gachi / Kiken-gachi :
Sieg durch Nichterscheinen oder Nichtantreten des Gegners


Die Kampfrichterzeichen

Kampfrichter, sind die Schiedsrichter des Judos. Ihr Tätigkeitsfeld erstreckt sich vom Zeitnehmer bis zum eigentlichen Hauptkampfrichter auf der Matte.
Um sich trotz großem Zuschauerlärms untereinander zu verständigen (z. B. der Registratur mitzuteilen, wie hoch eine Wertung sein soll), aber auch um den Kämpfenden zu zeigen, was sie zu tun haben (z. B. Kleiderordnen) hat man sich auf eine Internationale Zeichensprache geeinigt. Da diese Handzeichen für den Laien oft verwirrend sind, werden die wichtigsten von Ihnen nun gezeigt und erklärt:

 shiai1.gif Ippon (ganzer Punkt)

Einen "Ippon" erhält der Kämpfer, der seinen Gegner mit Kraft und Schwung, in guter Technik auf den Rücken wirft, oder ihn 25 Sekunden lang beim Bodenkampf im Haltegriff hält, oder durch Würgen oder Hebeln den Gegner zur Aufgabe zwingt. Ein zweimaliges Waza-ari ( Waza-ari-awasete-ippon ) addiert sich ebenfalls zu einem Ippon.

 shiai2.gif Waza-ari (halber Punkt)

Bei der Ausführung eines Wurfes wurde ein oben genanntes Kriterium nicht voll erfüllt. Im Bodenkampf muß ein Kampfer seinen Gegner mehr als 20 Sekunden halten um ein Waza-ari zu erhalten.

 shiai3.gif Yuko (großer technischer Vorteil)

Wurf auf die Seite oder ohne Kraft, oder der Gegner wird im Bodenkampf mehr als 15 Sekunden gehalten.

 shiai4.gif

Koka (kleiner technischer Vorteil)

Wurf auf das Gesäß oder den Oberschenkel, oder 10 Sekunden langes Halten im Bodenkampf.

 shiai5.gif Osaekomi (Haltegriff)

Der Gegner wird beim Bodenkampf unter Kontrolle gehalten, wobei mindestens eine Schulter des Gegners die Matte berührt.

 

shiai7.gif

Toketa (Haltegriff gelöst)

Der Haltegriff wird dann als gelöst erklärt, wenn der Kämpfer die Kontrolle über den Gegner verloren hat, oder wenn ein Arm, Bein des Kämpfers vom Gegner umklammert wurde.

 shiai6.gif Matte (Unterbrechung des Kampfes)

Der Kampf wird unterbrochen (und somit die Kampfzeit gestoppt), wenn ein Kämpfer die Kampffläche verläßt, wenn während des Bodenkampfes ein Kämpfer aufsteht, wenn eine verbotene Handlung ausgeführt wird (nicht aber, wenn z. B. während eines Haltegriffes der unten Liegende eine Verbotene Handlung ausführt) oder, wenn im Bodenkampf kein Erfolg ersichtlich ist.

 
Detailierte Informationen zu den Wettkampfregeln und Abläfuen finden Sie unter dem untenstehenden Link.
PDF
DJB-Kampfregeln - Deutscher Judobund eV

 

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